Heilgymnastik (mobilisierende Physiotherapie)

Heilgymnastik ist ein Überbegriff für krankengymnastische (physiotherapeutische) Bewegungsübungen. Diese können passiv, assistiv, aktiv oder resistiv durchgeführt werden. Heilgymnastik umfasst Bewegungstherapie unter Anwendung bewegungstherapeutischer Konzepte und Techniken sowie Perzeptionsschulung und manuelle Therapie der Gelenke.

Dazu zählen zum Beispiel:

• PIR-Techniken (post-isometrische Relaxationstechniken),

• PNF (propriozeptive neuromuskulöre Fazilitation),

• manuelle Konzepte (z.B. Maitland, Sachse, Kaltenborn, Cyriax, etc.),

• medizinische Trainingstherapie (z. B. Kräftigungs-, Dehnungs-, Koordinationsübungen, auch mit Hilfsmitteln        wie Ball, Theraband, Gewichten etc.),

• Techniken zur Mobilisation von Binde-, Nerven-, und Muskelgewebe (Faszientechniken, osteopathische Mobilisationstechniken, craniosacrale Mobilisation, etc.).

Die Heilgymnastik dient beispielsweise im orthopädischen Umfeld der Vorbeugung und Beseitigung von Schäden des Haltungs- und Bewegungsapparates.